Freie Akademie zur ästhetischen Bildung und Förderung von Kultur und Künsten e. V.
  • Kunst+Bau eG
  • Gostritzer Straße 10
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Edmund Moeller

Auf der Bürgerwiese stand bis 1945 eine Plastik "Die Tänzerin", die am 13. Februar aber zerstört wurde.

1926 erhielt er für die Statue "Das Echo" einen Preis der Gartenbau- und internationalen Kunstausstellung Dresden. Die Figur befindet sich noch heute im Garten des Atelierhauses von Moeller in der Gostritzer Straße 10, das der Künstlergenossenschaft "Kunst + Bau" gehört.

1933/34 entstand der Altar für die Thomaskirche in Dresden, 2 Reliefs mit dem Titel "Die bekehrte und die zu bekehrende Gemeinde", der, vollständig erhalten, die Kirche heute noch schmückt.

1938 entstand das bekannte Relief am Dresdner Königsufer "Die Bomätscher", das noch heute unterhalb der Albertbrücke zu sehen ist. U.a. für diese Arbeit erhielt 1939 erhielt Moeller den Kunstpreis der Stadt Dresden.

Zahlreiche Porträtbüsten Moellers belegen sein Können in diesem Bereich, offenbar war er in den 20er und 30er Jahren ein bevorzugt gewählter Künstler. Sein künstlerisches Spektrum war weit, nicht nur in Bezug auf die von ihm verwendeten Materialien. Neben Kleinplastiken schuf er auch eine Vielzahl von grafischen Arbeiten. Unverkennbar war sein Bemühen, Monumentalwerke zu schaffen, noch in den fünfziger Jahren skizziert er den Entwurf einer Beethovenhalle, deren Grundidee ihn seit Anfang der 30er Jahre beschäftigte, für die er aber nicht einmal bei den Nationalsozialisten aus Geldmangel Fürsprecher fand.

Für die Ehrengalerie berühmter Wissenschaftler im Hygienemuseum schuf er Büsten von Robert Koch, Gregor Mendel, Rudolph Virchow und Luis Pasteur. Ebenfalls erhalten in den Sammlungen des Museums ist eine Plastik von Wilhelm Kreis. Die Skulpturensammlung besitzt u. a. eine Büste von Max Liebermann, Maxim Gorki und Porträts von Bach und Beethoven.

Moeller fertigte eine Anzahl von Grabdenkmalen und -plastiken, einige davon sind in Neustadt, seiner Geburtstadt, zu finden. Bemerkenswert ist auch seine eigene Grabstätte auf dem Dresdner Friedhof in Leubnitz, ein Hochrelief aus den 20er Jahren.

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